Vermarkten mit gutem Gewissenbadges

Bei der Vermarktung von Mastbullen, Schlachtkühen, und Mastschweinen sind wir stark.

 

Bei der Vermarktung von Mastbullen, Schlachtkühen, und Mastschweinen sind wir stark!

Wir können Ihnen aber auch wöchentlich hochwertige Qualitätsfresser zu gerechten Preisen liefern!

Als Kunde von uns haben Sie zusätzliche Vorteile:

  • Wir setzen auf hochwertige Qualitätserzeugung. Deshalb betreuen und beraten wir unsere Fressererzeuger, in Zusammenarbeit mit dem Rindermastring, in der Produktionstechnik. Das Bemühen um ständige Qualitätsverbesserung ist unser Ansporn.
  • Wir bemühen uns um kurze und direkte Transportwege vom Erzeuger zum Kunden (Vorteil für die Tiergesundheit)
  • Wir sind Ihnen beratend behilflich bei Problemen nach der Einstallung
  • Wir bieten Ihnen Hilfe in produktionstechnischen Bereichen an

Selbstverständlich sind unsere Qualitätsfresser grippegeimpft, enthornt, rechtzeitig von der Milchtränke entwöhnt und wiederkäuergerecht aufgezogen!

Wir stellen für Sie homogene Fressergruppen, in der Regel aus einem Betrieb zusammen und liefern sie frei Hof!

Warum nicht auch ein Markenfleischprogramm für Färsen?

Unser Bullen-Premiumprogramm mit attraktiven Vermarktungs-Preisen hat bereits seit fast 15 Jahren Bestand. Über 3.000 Bullen im Jahr erzielen hiermit einen Zuschlag von ca. 12 Cent im Schnitt je kg Schlachtgewicht auf die U3-Wochenblatt-Notierung. Voraussetzung für diesen Vermarktungsweg, der vielen Bullenmästern eine höhere Rendite bringt, ist ein kontinuierliches Angebot von guten, jungen und nicht zu fetten Schlachtbullen. Wichtigste Voraussetzung, diese Erlös-Zuschläge langfristig durchzusetzen, ist wie schon gesagt die Kontinuität. Das heißt, der Markt muss jede Woche mit einer bestimmten Stückzahl bedient werden können. So können unsere Abnehmer diese Ware speziell bewerben und Preisvorteile erwirtschaften.

Eine Art Premium-Programm auch für gute junge Mastfärsen, die speziell für die Fleischproduktion aufgezogen, bzw. gemästet werden, wäre sehr gut vorstellbar. Diese Tiere sind auch jetzt schon, zwar vorhanden, aber eben nicht kontinuierlich. Die meisten Mastfärsen, die zur Vermarktung anstehen sind nicht trächtig gewordene Aufzuchtfärsen die immer spontan anfallen und mit denen nicht geplant werden kann.

Viele Betriebe, die rentabel Färsen mästen könnten ( hoher Grünlandanteil und nicht genutzte Stallgebäude ) mangelt es an ungünstigen bzw. gar nicht vorhandenen Stallgebäuden zur Kälberaufzucht. Diese Aufzucht vom Milchkalb zum fertigen Fresser könnten unsere intensiven Fressererzeuger übernehmen. Allerdings muss dem Fressererzeuger bei der Aufzucht von weiblichen Fressern der gleiche Verdienst wie bei der Erzeugung von männlichen Fressern zugestanden werden. Ansonsten ist das Vorhaben von vorn herein zum Scheitern verurteilt. Aber auch der Färsenmäster, der so einen weiblichen Fresser kauft, muss die Möglichkeit haben, auf einen angemessenen Stundenlohn zu kommen.

Wenn Sie die nachfolgende PDF-Datei öffnen, erhalten Sie einen Einblick in die Wirtschaftlichkeit für den Fressererzeuger und für den Färsenmäster.

pdf-Datei Weibliche Fresser und Färsenmast

application/pdfKalkulation weibl. Fresser.pdf (236,5 kB)

Gerne helfen wir Ihnen, eine gewinnbringende Produktion in der Färsenmast auf Ihrem Betrieb zu verwirklichen. Erste Ergebnisse von Färsenmast aus der Praxis liegen bereits vor. Hierauf kann gut aufgebaut und weiterentwickelt werden.

Die wichtigsten Kenndaten einer Färsengruppe - geschlachtet im Juni 2012

Tierzahl 24
Durchschnittliches Schlachtgewicht / kg 345
durchschn. LG bei 55 % Ausschlachtung 627
Lebenstage im Durchschnitt 581
tägl. Zuwachs ab Geburt / g 1020
Handelsklasseneinstufung U 3 13 Tiere
U 4 3 Tiere
R 3 7 Tiere
R 4 1 Tier

Für den intensiven Bullenmäster auf Basis Maissilage ist die Färsenmast nach wie vor keine Alternative!

Öffnen Sie nachfolgende PDF-Datei und Sie finden eine Einzeltierauswertung von zwei weiteren Färsen-Gruppen eines intensiven Färsenmästers.

PDF-Datei Einzeltierauswertung Mastfärsen

application/pdf Auswertung Faersenmastgruppe Maerz und Juni 2013.pdf (203,6 kB)

Kosten in der Bullenmast, Fressererzeugung und Schweinemast

Die Futterkosten in der tierischen Veredelung sind zur Zeit zwar wieder etwas entspannter, aber nach wie vor auf einem sehr hohen Niveau.

Jeder Landwirt sollte über seine Kosten genau Bescheid wissen.

Eine Einsparung in den Futterkosten je Tag ist im Grunde nur möglich, wenn der Landwirt auch mit schlechteren Leistungen zufrieden ist. Die Stallkosten, die Verzinsung des Umlaufkapitals und auch die sonstigen variablen Kosten ( Strom, Wasser, Tierarzt, usw. ) bleiben, bezogen auf den Futtertag, fast immer gleich.

Entscheidend ist, die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf in Euro geteilt durch die Futtertage. Hier liegt viel Geld im Verborgenen. Meist geht hier mehr Geld verloren als vorher eingespart werden konnte.

In nachfolgenden Tabellen die Gesamtkosten in der Rinder- und Schweinemast:

application/pdf Kosten Bullenmast.pdf (45,2 kB)

application/pdf Kosten Fressererzeugung.pdf (45,2 kB)

application/pdf Kosten Schweinemast.pdf (45,2 kB)

Erfolg in der Kälberaufzucht durch gezielte Fütterungsstrategie

Die richtigen Futtermittel:

MAT: Milch oder Milchaustauscher ist in den ersten Lebenswochen die wichtigste (einzigste) Nährstoffquelle für das Kalb. Deshalb sollten gut geeignete MAT eingesetzt werden. Der Sackanhänger sollte genau geprüft werden. Der Rohfasergehalt gibt Auskunft über den Anteil milchfremder Bestandteile. Ziel: max. 0,1% Rohfaser. Der Rohaschegehalt wird sehr stark durch die Qualität des eingesetzten Molkenpulvers beeinflusst. Erhöhte Gehalte führen zu Durchfällen. Ziel: max. 8% besser 7% Rohasche. Da das Kalb zu Beginn milchfremdes Eiweiß nur schlecht verwerten kann, sollte der MAT am besten keine pfl. Proteinträger enthalten. Mind. 40 - 50% Magermilchpulver gewährleisten stabile Zunahmen und wenig Durchfall. Die Anrührtemperatur sollte mind. 50° besser 55° betragen. Die Tränketemperatur für die Kälber sollte nicht unter 40° sein. Die Einstellung der Tränkeautomaten und dessen Funktion ist immer wieder zu prüfen !

(Gerne prüfen wir im Rahmen der ESO-Qualitätsoptimierung Ihre eingesetzten MAT und die Tränketechnik)

Kraftfutter: Eine einwandfreie Eigenmischung ist einem zugekauften Kälberstarter vorzuziehen. Hierbei sollte nur gesundes, ordendlich gereinigtes und nicht verpilztes Getreide zum Einsatz kommen. Fein geschrotetes Getreide fördert die Verwertung ( vor allem beim Kalb ). Durch Einmischen in die Maissilage und Zugabe von Heu wird der Pansenübersäuerung entgegengewirkt. Weniger Pilzbelastung und weniger Übersäuerung des Pansens bedeutet weniger Durchfall.

Maissilage: Nur gut vergorene Maissilage verfüttern (mind. 8 Wochen besser 3 Monate Silo geschlossen lassen). Keine erwärmte oder gefrorene Maissilage füttern. Nicht zu lange auf Vorrat im Stall lagern. Hohe Energiedichte anstreben - mind 11,5 MJME/kg T. Kolben : Restpflanze beim Silieren 50% : 50%.

Wasser: Auf Bakterienbildung im Wasser achten. Tränkebecken tägl. reinigen. Schwimmertränken sind gefährlich. Hier muß besonders gut auf Hygiene geachtet werden. Blinde Leitungsstücke entfernen. Vor Belegung leergestandener Kälberställe, Leitungen leerlaufen lassen. Brunnenwasser überprüfen. Eisen, Nitrat, Sulfat, usw.

Heu oder Stroh: Nur Heu oder gutes Stroh füttern. Verschimmeltes oder verschmutztes Heu zerstört jeden Erfolg in der Aufzucht. Nicht im Stall lagern.

Kraftfutter-Eigenmischung für Kälber auf PDF zum Ausdrucken

application/pdf Kälberstarter-Eigenmischung.pdf (18,6 kB)

Futterration für Kälber auf PDF zum Ausdrucken

application/pdf Futterration Kaelberaufzucht.pdf (163,0 kB)

Fütterungstechnik:

Kälber zwei mal am Tag frisch Futter vorlegen. Exakt nach Plan zuwiegen. Bei kontinuierlicher Aufstallung der Kälber, so wie im Milchviehbetrieb, Gruppen bilden und Futterration nach Durchschnittsgewicht zuteilen. Verhältnis Kraftfutter : Grundfutter ist sehr wichtig für die Futterverwertung. Bei Aufnahme von KF pur wird der Verdauungstrakt belastet und ist wesentlich anfälliger für z.B. Kokzidien. So füttern, dass Futterbarren mind. 2 - 3 Stunden vor der nächsten Mahlzeit restlos leer gefressen ist. Ist die Vorgabe am Plan zu hoch, KF und GF gleichermaßen kürzen. Mit gutem schmackhaften Heu, in kleineren Mengen mehrmals tägl. über die Ration verteilt, animiert man junge Kälber frühzeitig zur Futteraufnahme. Rationen mit Trocken - TMR funktionieren in der Praxis. Bei Bedarf anfragen !

Grundsätze zur Mineralstoff- und Spurenelementversorgung:

Richtiges CA: P - Verhältnis ist wichtig. Zu enges Verhältnis bringt Harnsteine und Harngries, vor allem bei hohen Natriumgaben ( Viehsalz und Natriumbicarbonat ). Im Mineralfutter für Kälber auf ausreichend Eisen, Selen, Kupfer und Vitamin E achten. Zink sollte in nicht zu hohen Mengen enthalten sein ( hat eine Wechselwirkung zu Selen ). Das richtige Verhältnis der Spurenelemente zueinander ist sehr wichtig. Die Spurenelemente haben eine unterschiedliche Verfügbarkeit. Sehr gute Verfügbarkeit haben Spurenelemente in Chelat - Form.

Problem Ringflechte:

Ringflechte bringt Leistungseinbußen von 200 - 300 g tägl. Zuwachs. Ringflechte ist sehr ansteckend und auch auf den Menschen übertragbar. Unbedingt rechtzeitig Bekämpfungsmaßnahmen mit Tierarzt einleiten.

Mitgliederservice

Allgemeine Informationen

Erzeugergemeinschaft für Schlachtvieh Opf. w. V. (ESO) 
Amberger Str. 3 
D-92269 Knolling Fensterbach

(09438) 687
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